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CEOs und CS(M)Os

Die 7 besten Bücher, die wir jedem CEO empfehlen!

Ralph Horner

Urlaubszeit ist Lesezeit, und was haben Sie gelesen?

Unsere CEO Peer Gruppe, hat exklusiv für die Leser meines Newsletters ihre persönlichen Besteller für CEOs zusammengestellt, die ich Ihnen heute vorstelle und empfehle. Und auch wenn Sie (noch) kein CEO sind, diese Lektüren sind für jeden absolut empfehlenswert. Denn lesen bildet und lebenslanges Lernen ist eine der wichtigsten Tugenden, um in der sich immer schneller wandelnden Berufswelt mit bei der Musik zu bleiben. Und auch wenn Sie nicht mit allen Konzepten in einem Buch konform sind, einige Erkenntnisse werden Sie immer haben, die Ihr Leben oftmals nachhaltig beeinflussen und Sie dann auch nicht mehr loslassen.

Hier also 7 Buchtipps (übrigens alle in Deutsch erhältlich), die Ihnen (hoffentlich) neue Ideen und Inspiration geben:


1. "The Five Dysfunctions of a Team" von Patrick Lencioni

"Die fünf Dysfunktionen eines Teams" zeigt die Themen auf, die zu leistungsschwachen Teams führen, und empfiehlt entsprechende Schritte zu deren Überwindung. Gemäß der Definition von P. Lencioni sind dies die fünf Dysfunktion:

  • Fehlendes Vertrauen
  • Scheu vor Konflikten
  • Fehlendes Engagement
  • Scheu vor Verantwortung
  • Fehlende Ergebnis-Orientierung


Vertrauen ist die Grundlage für den Zusammenhalt von Teams, für die Förderung von Innovationen und letztlich für das Erreichen der Unternehmensziele. In florierenden Organisationen beruht das Vertrauen weitgehend auf Integrität, Transparenz und der Überzeugung, dass jeder eine Stimme und Ideen hat, die zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Lencioni stellt fest, dass bei mangelnder Vertrauen Status und Ego die Oberhand gewinnen und zu Schuldzuweisungen führen können, an denen Teams zerbrechen.

 

2. Die Chef-Falle: Wovor Führungskräfte sich in Acht nehmen müssen von Jörg Knoblauch

Schreibt ein Unternehmen schlechte Zahlen, heißt es häufig, dass das Personal seinen Aufgaben nicht gewachsen sei. Doch Jörg Knoblauch demonstriert, warum vielmehr die Chefs schuld sind an der Misere: Sind nämlich schlechte Führungskräfte am Werk, ziehen sie gute Mitarbeiter aufs Mittelmaß hinab. Schlimmstenfalls kündigt gutes Personal seinen schlechten Chefs. Denn wenn die Chefs sich nicht ändern, werden ihre Mitarbeiter sie bestrafen! In "Die Chef-Falle" zeigt Jörg Knoblauch Führungskräften, mit welchen Verhaltensweisen sie den Unternehmenserfolg gefährden, warum sie von ihren Mitarbeitern lernen müssen und wie sie sich ihren Führungsanspruch täglich neu verdienen. Jede Führungskraft kann ein A-Chef werden - sie muss nur lernen wie! Denn wenn die Chefs sich nicht ändern, werden ihre Mitarbeiter sie bestrafen!


3. “Strategic Selling” von Robert Miller und Stephen Heiman

"Strategisches Verkaufen" unterstreicht, wie wichtig es ist, die Sprache der Kunden zu sprechen. Großartige Führungskräfte verstehen, was ihre Kunden verbessern, erreichen oder auch vermeiden wollen und wie ihr Produkt oder ihre Dienstleistung dem Kunden helfen wird, seine Ziele zu erreichen. Wenn Führungskräfte die sich verändernden Bedürfnisse ihrer Kunden kennen, können sie dauerhafte Beziehungen aufbauen und die Produkte entwickeln, die in der sich ständig verändernden Geschäftswelt langfristigen Erfolg garantieren. Ein absoluter Klassiker für jeden, der im erklärungsbedürftigen B2B Enterprise Sales erfolgreich sein will.


4. “Good to Great” von Jim Collins

"Good to Great" ist eine weitere Pflichtlektüre, da sie CEOs hilft, besser zu verstehen, wo ihr Unternehmen Werte schafft. Laut Collins zeichnen sich "Level Five"-Führungskräfte durch eine starke Mischung aus persönlicher Bescheidenheit und unbeugsamem Willen aus.

Viele von uns kennen Collins' berühmten Satz über die "richtigen Leute auf den richtigen Plätzen im Bus". Vielleicht, oder sogar wahrscheinlich haben auch Sie bereits aus erster Hand erlebt, wie ein Mitarbeiter, der eine neue und andere Rolle in der Organisation übernimmt, zu unglaublichem Erfolg sowohl für den Einzelnen als auch für das Unternehmen führen kann.


5. “Think and grow rich“ von Napoleon Hill

Über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren interviewte Napoleon Hill mehr als 500 Millionäre, unter ihnen die mächtigsten und einflussreichsten Persönlichkeiten seiner Zeit wie Thomas Edison, Alexander Graham Bell, Henry Ford, John D. Rockefeller oder Theodore Roosevelt. Die Essenz seiner Studien ist in dieses Buch eingeflossen. Herausgekommen ist eine ebenso zeitlose wie überzeugende Anleitung für persönlichen Erfolg, in der Napoleon Hill zeigt, wie man in nur 13 Schritten sein Leben verändern kann – das womöglich wichtigste Finanzbuch, das jemals geschrieben wurde.


Speziell für erfahrene CEOs, die schon alles in ihrer beruflichen Karriere erlebt haben:

6. "From Strength to Strength": Finding Success, Happiness, and Deep Purpose in the Second Half of Life von Arthur C. Brooks

Schließlich kann es sich an der Spitze einsam anfühlen, aber das muss es nicht. Die Rolle des CEO ist eine Herausforderung, und "From Strength to Strength" bietet einen Fahrplan für die Suche nach Sinn und Zweck, wenn Führungskräfte das Ende einer erfolgreichen Karriere erreichen und sich für das nächste Kapitel entscheiden. Brooks zeigt, wie die bewusste Konzentration auf Prioritäten und Gewohnheiten den Weg zur Erfüllung ebnen kann.

 

Und zum Schluss noch meine persönliche Empfehlung für jeden neuen wie auch etablierten CEO:

7. “Start with why” von Simon Sinek

„Frag immer erst: Warum“, beantwortet u.a. die Frage:

  • Warum sind manche Organisationen profitabler als andere?
  • Warum werden einige Führungskräfte von ihren Mitarbeitern mehr geschätzt und andere weniger?
  • Warum sind manche Menschen in der Lage, immer und immer wieder erfolgreich zu sein?
  • Warum ziehen manche Unternehmen Mitarbeiter an, wie das Licht die Motte?


Wenn Persönlichkeiten wie auch Unternehmen nicht ihr Warum (Neudeutsch Purpose) kennen, werden sie immer beliebig bleiben und das Gefühl haben nicht das Richtige zu tun. Simon Sinek liefert eine Anleitung, gespickt mit plakativen Beispielen, wie Individuen, Gruppen und Unternehmen ihr „Warum“ finden können, ja sogar müssen um sich dadurch deutlich vom Wettbewerb zu unterscheiden.


Welche Bücher sind Ihre Favoriten, zum Lernen, Entspannen, Diskutieren oder einfach nur zum Abtauchen und Entfliehen aus dem Alltag? Ich freue mich über Kommentare und neue Empfehlungen.


von Ralph Horner 27. Februar 2025
„Der Fisch stinkt vom Kopf her.“ Es ist eine Metapher für den Einfluss, den eine Führungskraft auf die Organisation ausübt. Sie macht deutlich, dass Emotionen ansteckend sind und dass der Erfolg einer Führungskraft davon abhängt, inwieweit es gelingt, die eigenen Gefühle und die anderer zu erkennen, die Auslöser dieser Gefühle zu verstehen und sie positiv im Sinne des Unternehmens und der Strategie zu verändern.
von Ralph Horner 27. Februar 2025
Die Vorbereitungsfalle: Warum Ihr Gehirn Ihr schlechtester Verhandlungspartner ist Die meisten gehen schwierige Gespräche mit einer gut gemeinten, aber grundsätzlich fehlerhaften Strategie an. Wir erstellen uns sorgfältig mentale Skripte, antizipieren jeden möglichen Einwand und konstruieren ausgefeilte Erzählungen darüber, wie sich das Gespräch entwickeln wird. Das Ergebnis? Wir haben bereits einen Konflikt geschaffen, bevor das erste Wort gesprochen ist. Stellen Sie sich vor, Sie bereiten sich darauf vor, mit einem Gesellschafter über ein Leistungsproblem zu sprechen. Sie werden mit dem Schlimmsten rechnen, sind mental im Verteidigungsmodus und haben vielleicht sogar Angst um Ihren Job? Sie werden alles daran setzen, alle denkbaren Zahlen, Daten und Fakten zusammenzutragen. Aber übermäßige Vorbereitung durch zu starkes Bemühen um die Rechtfertigung der Situation, kann das Gespräch von der Diskussion strategischer Lösungen ablenken. Abgesehen davon, wird immer genau das hinterfragt, was sie gerade nicht vorbereitet haben, Murphys Law 😉! Diese negativen Annahmen werden zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung und verwandeln einen konstruktiven Dialog in ein emotionales Schlachtfeld. Was als ruhige, nachdenkliche Diskussion gedacht war, wird nun mit Negativität und Stress aufgeladen – und bevor das Gespräch überhaupt beginnt, haben Sie den Konflikt bereits vordefiniert. Psychospielchen: Der versteckte Saboteur der professionellen Kommunikation Unser Gehirn ist darauf programmiert, uns zu schützen, und geht oft von Worst-Case-Szenarien aus. Dieser Überlebensmechanismus ist zwar bei echten Bedrohungen nützlich, sabotiert aber unsere professionelle Kommunikation. Übermäßige Vorbereitung auf der Grundlage negativer Annahmen erhöht nicht nur den Stress – sie untergräbt grundsätzlich das Potenzial für einen sinnvollen Dialog. Wenn wir uns mit vorgefassten negativen Vorstellungen darüber vorbereiten, wie das Gespräch verlaufen wird, bereiten wir nicht nur unsere Worte vor, sondern auch unsere Reaktionen. Und das Schlimmste daran? Wir trainieren uns selbst, das Schlimmste zu erwarten, was oft bedeutet, dass unsere Emotionen und nicht unser logischer Verstand im Moment die Oberhand gewinnen. Starre Skripte im Geiste und vorgefertigte Argumente führen zu Problemen: Kein aktives und empathisches Zuhören Wir sind so sehr damit beschäftigt, unseren nächsten, im Voraus geplanten Schritt umzusetzen, dass wir der anderen Person keine Aufmerksamkeit mehr schenken. Signalisierte Abwehrhaltung Vorgefasste Argumente lassen uns verschlossen erscheinen, schon oftmals, bevor das Gespräch beginnt. Eingeschränkte Flexibilität Wir verteidigen unsere Position, anstatt uns auf einen adaptiven, dynamischen Austausch einzulassen. Vom Verteidigungsmodus zum Dialog Der Schlüssel zum Umgang mit schwierigen Gesprächen liegt nicht darin, die Vorbereitung zu eliminieren, sondern sie sinnvoll zu verändern. Konzentrieren Sie sich darauf, Verständnisses für die Gegenseite aufzubauen, anstatt Verteidigungsmauern zu errichten. Betrachten Sie es wie einen sportlichen Wettkampf. Wer sich nur auf´s Verteidigen konzentriert, kann maximal ein Unentschieden erreichen. Wenn ich mein Gegenüber vorab studiere, kann ich eine Strategie entwickeln, um mein Ziel zu! Einige Strategien, um Ihren Ansatz zu überdenken: Klären Sie Ihre Kernziele Definieren Sie vor dem Gespräch klar, was Sie für sich erreichen möchten. Ist es ein Vorsatz? Verständnis? Übereinstimmung? Wenn Sie Ihr Ziel kennen, werden Sie sich auf das Ergebnis konzentrieren und nicht auf einen bestimmten Weg dorthin. Seien Sie neugierig statt urteilsfreudig Bei dem Gespräch geht es darum, die Perspektive der anderen Person zu verstehen – und nicht davon auszugehen, dass Sie genau wissen, was los ist. Ersetzen Sie „Ich weiß, was los ist“ durch „Ich bin gespannt, Ihre Meinung zu hören“. Wenn Sie das Gespräch mit Empathie und Neugier angehen, können Sie die Ansichten Ihres Gegenübers besser verstehen. Sie vermeiden voreilige Schlussfolgerungen, die zu unnötigen Konflikten führen würden. Nutzen Sie externe Perspektiven Besprechen Sie Ihren Ansatz mit einer neutralen Partei – einem Coach, Mentor oder CEO-Kollegen. Diese Vertrauenspersonen werden Ihnen helfen, Ihre Annahmen und Sichtweise in Frage zu stellen und potenzielle blinde Flecken aufzudecken. Auch gibt Ihnen externes Feedback Einblicke in Perspektiven, die Sie möglicherweise übersehen haben, da Sie oftmals emotional zu sehr gefangen sind. Sie können so noch Ihre Strategie anpassen, bevor Sie das Gespräch beginnen. Entwickeln Sie einen flexiblen Rahmen Erstellen Sie statt eines starren Skripts eine einfache Gesprächsstruktur, die einen dynamischen, anpassungsfähigen Dialog ermöglicht, seien Sie offen für Umwege. Diese Flexibilität ermöglicht es Ihnen, unvorhergesehene Wendungen zu meistern und im Moment zu reagieren. Gesprächs-Makeover: Von unangenehm zu produktiv Bevor Sie in das Gespräch gehen, stellen Sie Ihr Mindset um auf Kooperation. Schwierige Gespräche sind keine Schlachten, die es zu gewinnen gilt – sie sind Gelegenheiten für gegenseitiges Verständnis und Wachstum. Indem wir unsere Vorbereitung von defensiver Strategieplanung auf neugierige Erkundung umstellen, öffnen wir die Türen für Interaktionen. Ihr Kommunikationsrettungsplan Eine CEO Peer Gruppe kann nicht nur bei der strategischen Gesprächsvorbereitung durch die jeweiligen Erfahrungen der Peers helfen. Vielmehr bietet Ihnen eine solche Gruppe eine klare Strategie für die Kommunikation, Antworten auf viele mögliche, kritische Fragen und mehr Selbstsicherheit durch Simulationen und Perspektivwechsel. Und last not least natürlich die mentale Unterstützung durch Ihre Peer-Gruppe! Denn Ihr Schicksal lässt in einer vertrauensvollen Gemeinschaft niemanden kalt.  Interessiert? Dann lassen Sie uns sprechen, damit auch Sie bei Ihrem nächsten, schwierigen Gespräch die bestmögliche Vorbereitung haben!
von Ralph Horner 20. November 2024
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Viele Führungskräfte buhlen um Anerkennung und treffen daher keine harten Entscheidungen. Warum das aber überhaupt nicht notwendig ist und wie Sie trotzdem auch unbequeme Entscheidungen konsequent umsetzen können, erfahren Sie in diesem Blog.
von Ralph Horner 20. November 2024
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